Eine Woche ohne Handy, dafür aber mit wichtigen Entscheidungen - Falken verzichten in der Osterfreizeit auf Handys

Es sollte eine Freizeit werden, in der die Themen Mitbestimmung, Gemeinsamkeit und natürlich der Spaß im Vordergrund stehen. Fünf Tage einmal ohne Ablenkung, ohne Handy. Ben Limper, einer der Gruppenleiter sagte: "Es war gar nicht so einfach, zunächst die Eltern davon zu überzeugen, dass ihre Kinder nicht spontan erreichbar sind. Auch für die Kinder war die Umstellung deutlich spürbar. Wir haben dann das Fotos machen übernommen und die Eltern mit notwendigen Informationen versorgt."

Bereits auf der Herbstfreizeit im letzten Jahr hat dies hervorragend funktioniert. So auch dieses mal wieder.

Bei den Aktivitäten in der Freizeit - gemeinsam entscheiden, was gemacht und vor allem, was gekocht wird, Speckstein bearbeiten, Feuer und Stockbrot machen, klettern gehen, Nachtwanderung direkt am Baldeneysee in Essen - konnte die Außenwelt dann mal vergessen werden. Bei einer Kunstaktion zum Thema: "Europa", die an einem Nachmittag durchgeführt wurde, entstanden beeindruckende Kunstwerke.

Erst bei der Abreise war das Handy wieder Thema. Ben Limper: "Die Kinder fragten nach Zettel und Stift, um die Handynummer für spätere Kontakte auszutauschen. Sie konnten sie ja nicht mal eben einspeichern." Und bei der Frage an die Kinder, was ihnen in der Freizeit im „Heinrich-Rabbich-Haus“ besonders gefallen hat, standen das abendliche Feuer, die Mitarbeit und der Klettergarten hoch im Kurs. Das Handy wurde gar nicht vermisst.